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Verlängerungsphase, August 1989- Oktober 1989

Plakat

Die Laufzeit des Projektes wurde schließlich in mehreren Stufen bis Ende Oktober verlängert. Von August bis Oktober fanden circa 20 Aufführungen von in- und ausländischen Musik- und Theatergruppen statt (Organisation: Andreas Wondra, Renata Bäckel), inklusive weiterer Aufführungen der Tamute Company, siehe Programm.

Ein Gegensatz zu der zunehmenden Popularität des Hallenbaus als alternativem Veranstaltungsort war die restriktive Haltung des städtischen Kulturdezernates („die Künstlergruppe 99,9% schade mit ihrem Vorgehen in den Hallen zu verweilen, der Kulturszene der ganzen Stadt“ mehr, Gegendarstellung ), die dazu führte, dass Ende Oktober 1989 die Türen endgültig vernagelt wurden.

Les Percussions de Strassbourg
Les Percussions de...
Rimsky-Eichhorn
Kammerorch. Freiburg
Kammerorch. Freiburg

unten: Albert Mangelsdorff (1-3), Cristian Florea und George Angelescu (4-5), Kammerorchester Freiburg (6)


Eine Zusammenfassung der Presseartikel zu den Veranstaltungen ist in Pressespiegel enthalten.


Die von der Stadt erzwungene Beendigung der künstlerischen Nutzung der Lichthöfe bedeutete nun aber nicht, dass der Hallenbaus mit seiner einzigartigen Innenarchitektur wieder in den Dornröschenschlaf fiel. Durch das Projekt 99,9% sensibilisiert, unterstützten engagierte Bürger, Medien und andere Gruppen zunehmend die von Georg Schalla schon seit Jahren verfolgte Idee der Einrichtung eines Freiraums für künstlerische Projekte. Der Hallenbau A erschien dafür ideal geeignet, umso mehr als die Stadt, wie aus den nachfolgenden Presseartikeln zu ersehen, viele Jahre kein schlüssiges Nutzungskonzept für den Hallenbau hatte.


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