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7. MAI 2011 Beginn 20.30 Uhr, HfG Lichthöfe, Eingang Brauerstraße, Eintritt frei
Am 7. Mai liegt die II. Karlsruher Integrale zwischen Hammer und Amboss in den Werkstatthallen der ehemaligen Munitionsfabrik. Die Werkstätten von damals sind heute akademische Räume für freie Künstler. An der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe ist das Thema des diesjährigen Integrale-Musikfestivals BETWEEN A ROCK AND A HARD PLACE. Die Inszenierung bricht mit der traditionellen, festen Form eines Rockkonzerts durch künstlerische Offenlegung des harten Kerns dieser Musikgattung.
THE ROCK... Live Music by Watered, Horse?, All Joines, Stereo Drama, Johnboy & Buddha Sentenza
THE HARD PLACE... Szenografie von Chris Daubenberger, Sphäre 12/16 von Kilian Ochs und Live Sampling von Maximilian Lange
Das Festival ist eine Plattform für die künstlerische Praxis der Studenten der Fachbereiche Szenografie, Medienkunst (MK Sound, MK Film) und Kommunikationsdesign. Hierzu gehört die Konzeption und Realisierung szenischer Räume, die veranstaltungstechnische Betreuung, 2D- und 3D-Filmaufnahmen, eine live Sound-Dokumentation (Mix und Mastering des Livekonzerts), die Präsentation von Klanginstallationen und die graphische Gestaltung von Druckwerken.
Im Zentrum der Zweiten Karlsruher Integrale steht die klangliche und räumliche Auseinandersetzung mit dem Genre Rockmusik. Damit richtet sie sich an Interessierte avancierter Medienkunst und Installationen, Rockliebhaber, Amateurbands, Schüler und Studenten. Versucht wird eine bruchlose Verbindung und Vermittlung aktueller kunstästhetischer Entwicklung in den Bereichen Musik und Medienkunst auf eine anschauliche und auch unmittelbar fassbare Weise an ein breites Publikum, um so die eigenen Erfahrungen des Publikums mit Musik und den Medien im Spiegel des Festivals bestenfalls zu hinterfragen und den künstlerischen musikalischen Horizont zu erweitern. Die Hochschule für Gestaltung geht mit der Veranstaltung bewusst auf das Karlsruher Publikum zu und öffnet damit auch seine Türen zur Einsicht in die hochschulinterne Beschäftigung mit Kunst und Design.
Die filmische Dokumentation des Festivals geschieht sowohl in 2D als auch in 3D. Auch hier wird den Studenten die Möglichkeit geboten, durch das neu gegründete HfG/ZKM-Institut Expanded 3Digital Cinema Laboratory die 3D Kameratechniken praktisch auszuprobieren und so das Festival nachhaltig festzuhalten. Ein mehrminütiger Videoclip wird auf dem international einmaligen 3D Festival 3D and Beyond einem breiten Publikum vorgeführt.
Zunächst ist das Objekt eine Skulptur. Es ruht in sich selbst und verschließt sich. Es wirft die Möglichkeit eines Zwecks als Anschein voraus. Es lässt Funktionalität vermuten, macht diese aber nicht durchschaubar.
Die Skulptur kann bedient werden und wird dann zum Apparat: zum Musikinstrument und zum kinetischen Objekt. Wer ins Innere steigt, ist von rund 300kg Stahl, Zink und Kupfer umgeben. Das Objekt tariert die Grenze zwischen Schutzraum und Gefängnis aus; Geborgenheit und Unbehagen mögen von einem Augenblick zum nächsten miteinander wechseln. (mehr lesen)
PROJEKTLEITUNG Prof. Dr. Uwe Hochmuth, Liska Surkemper // PROJEKTKOORDINATION Felicitas Wetzel // SZENOGRAFIE Chris Daubenberger // VERANSTALTUNGSTECHNIK Tobias Keilbach, Thorsten Schwanninger // FILM Philipp Diettrich, Marco Kugel // BANDMANAGEMENT Patrick Schmidt // MIX UND MASTERING DES LIVEKONZERTS Frank Halbig, Ralf Meinz und Studenten // FOTOGRAFIE Frederik Busch, Evi Künstle // GRAFIK Nicolaz Groll // CATERING Nina Malotta, Jutta Schleicher // ERWEITERTES TEAM Martin Buntz, Chris Claus, Bernhard Czurda, Florian Haag, Robert Hamacher, Rebecca Hirneise, Stefan Jakubik, Melanie Jilg, Johanna Lenz, Dorothea Meyer, Malte Pawelczyk, Sebastian Schäfer, Julius Schall, Chris Vulpus
Die Karlsruher Integrale entstand im Rahmen der transdisziplinären Arbeitseinheit musiktheater intégrale, unter der Leitung von Dr. Achim Heidenreich.
Liska Surkemper // 0721 8203 2304 // lsurkemper@hfg-karlsruhe.de
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