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Institut für Digitales Gedächtnis

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Das Institut für Digitales Gedächtnis beschäftigt sich im Rahmen von drittmittelfinanzierten Forschungs-, Kooperations- und Dienstleistungsprojekten mit der Arbeit am Archiv und Fragen zum nachhaltigen Umgang mit digitalen Objekten. Das Institut für digitales Gedächtnis stellt Strategien und Werkzeuge zur Überlieferung digitaler Inhalte und deren Kontext zur Verfügung. Die Forschungstätigkeit stützt sich auf ein interdisziplinäres Team aus Informatikern, Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaftlern.

Neben Aufträgen zur digitalen Aufbereitung und Zusammenführung unterschiedlichster Archivgüter und kulturell wertvoller Artefakte werden die langjährigen Erfahrungen vor allem durch zwei Impulse inhaltlich gebündelt und die spezifische Ausdifferenzierung der Forschungsausrichtung forciert. Zum einen werden nachhaltige Umgangsformen mit komplexen digitalen Objekten auf die spezifischen Anforderungen der wissenschaftlichen Informationsverwaltung von Forschungsdaten ausgeweitet. Zum anderen wird ein neuer Forschungsschwerpunkt aufgebaut, der eine angewandte Theorie zum „Digitalen Gedächtnis“ etabliert, welche die Schnittstelle zwischen Archiv, Kultur und Technologie semantisch erweitert. Das digitale Gedächtnis wird dabei als ein Ort verstanden, an dem digitale Objekte, Handlungen und deren Beziehung zueinander als Daten nachhaltig gesichert werden. Dieser Ansatz hat nicht nur praktische Auswirkungen auf das innere Design von Datenbanken und digitalen wissenschaftlichen Aufbewahrungssystemen, sondern er tangiert, wie die folgende Projektübersicht zeigt, auch Fragen nach dem digitalen Umfeld, in dem Nutzer und gespeicherte Daten aufeinander treffen und Informationen in Wissen gewandelt werden soll.



Aktuelle Veranstaltung

Anlässlich der Eröffnung der digitalen Plattform artemak veranstaltete die HfG | Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe ein Kolloquium zum Forschungsschwerpunkt „Digitales Gedächtnis“. Das Kolloquium beschäftigte sich mit Fragen der Aufbewahrung, Überlieferung und Vermittlung von Kunstwerken, Kulturgütern und deren Kontext im Digitalen. In diesem Zusammenhang wurde, neben artemak, eine Vorschau auf das digitale Stadtgedächtnis der Stadt Karlsruhe präsentiert. Dabei wurden die Bedingungen und Möglichkeiten der Arbeit in und mit den digitalen Archiven aus dem Blickwinkel der Konservierung und Restaurierung, der Kunstgeschichte, der digitalen Archivierung und der Gestaltung diskutiert, wobei auch neuartige sozio-ökonomische Forschungsfragen vorgestellt wurden:

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