WS 2010/11, Dienstags 14-täglich:
Philosophisches Kolloquium, Raum 112, 17 Uhr
KULTUREN DES ÄSTHETISCHEN
Prof. Dr. Byung-Chul Han
Dr. Marc Jongen
Wissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland stellen neue Forschungs- und Theorieansätze aus Philosophie, Ästhetik, Bildwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medientheorie und Medienphilosophie zur Diskussion.
Termine und Referenten
15.02.2011: François Jullien (Paris)
"Diese so befremdliche Idee des Schönen" - China und Kunst
03.02.2011: Thomas Macho (Berlin)
Miss, Model, First Lady: Zur Geschichte neuerer Schönheitswettbewerbe
Prof. Dr. Thomas Macho ist seit 1993 Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Er wurde 1976 mit einer Dissertation zur Musikphilosophie an der Universität Wien promo viert; mit einer Untersuchung über Todesmetaphern habilitierte er sich 1984 für das Fach Philosophie an der Universität Klagenfurt. Macho war Mitbegründer des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik und von 2006 bis 2008 Dekan der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universi tät Berlin. Von 2008 bis 2009 war er Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie der Bauhaus-Universität Weimar; seit Beginn des Sommersemesters 2009 ist er Direktor des Instituts für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Zahlreiche Buchpublikationen.
18.01.2011: Ursula Pia Jauch (Zürich)
Vom Leben der Dinge oder: Mein iPhone und ich
Prof. Dr. Ursula Pia Jauch ist seit 1996 Privatdozentin, seit 2003 Professorin für Philosophie und Kulturgeschichte an der Universität Zürich. Neben der akademischen Tätigkeit Arbeit als Publizistin und Autorin, seit 1989 beim Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, zudem Moderatorin der „Sternstunde Philosophie“ bei SF1. 2007/2008 fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Zahlreiche Buchpublikationen.
14.12.2010: Emmanuel Alloa (Basel)
Am Rande vermerkt. Zu einer Ästhetik des Unscheinbaren
Dr. des. Emmanuel Alloa studierte Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg, Padova, Berlin und Paris und ist gegenwärtig tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am NFS Bildkritik (Basel). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der französischen Gegenwartsphilosophie, der Bildtheorie und der Ästhetik.
30.11.2010: MMag. Iris Laner (Basel)
Anderes sehen als anders sehen – Zur Zeitlichkeit des Bildes
Iris Laner studierte Philosophie, Kunstpädagogik und Bildende Kunst in Wien. Seit Januar 2009 arbeitet sie als Stipendiatin am Graduiertenkolleg „Bild und Zeit“ bei eikones, NFS Bildkritik, an ihrer Dissertation. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Bildwissenschaft, Kunsttheorie und Ästhetik.
16.11.2010: Dr. Alexander Roesler (Frankfurt)
Philosophie nach dem 'medial turn': Medienphilosophie als Zeichentheorie
Alexander Roesler studierte Philosophie, Germanistik, Musikwissenschaft und Semiotik in Heidelberg und Berlin. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Philosophie der TU Dresden und arbeitet nun und als Wissenschaftslektor beim Verlag S. Fischer in Frankfurt am Main.
02.11.2010: Prof. Dr. Martin Gessmann (Heidelberg)
Design als Hermeneutik des Technischen
Martin Gessmann studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik. Seit Juni 2010 ist er Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und zudem tätig seit 2003 als Redakteur der Philosophischen Rundschau. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Technikphilosophie, Filmtheorie und Modernetheorie sowie in der Verbindung von Phänomenologie und Neurowissenschaften.
19.10. 2010: Dr. Jan Völker (Berlin)
Jacques Rancières ästhetische Metapolitik
Jan Völker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der FU Berlin am Sonderforschungsbereich "Ästhetische Erfahrungen im Zeichen der Entgrenzung der Künste" im Teilprojekt C9: "Ästhetische ‚Lebendigkeit’: Bestimmungsversuche im Ausgang von Kant".